Monatlich Shaarli
March, 2026
„Mit meinem Klick verspreche ich: Wenn Netflix Menschen das Recht an ihrer Stimme klauen will, dann verlieren sie mein Abo.“
Christian über Collien Fernandes und „not all men, but always men“ und was das mit unserer Generation zu tun hat.
Ein guter Überblick, warum seit Jahren nichts bei dem Thema vorangeht, obwohl sich doch alle einig sind.
„Wer keine Technik versteht, gilt schnell als naiv. Statt Brücken zu bauen, belehrt man. Statt zu erklären, wirft man Fachwissen um sich. Das schreckt ab. Digitale Selbstbestimmung braucht Menschen, nicht Belehrungen. Die Tech-Szene hat ein Toleranzproblem. Das sollten wir benennen.“
Es war mir neu, dass die .de-Domain-Daten juristischer (!) Personen nun wieder öffentlich sind. Zum Glück bleiben wenigstens natürliche Personen weiterhin für die Öffentlichkeit anonym. (via Haken-dran-Discord)
Ein Gratis-VPN (mit Mengenbegrenzung). Ich glaube, das mit dem Social-Media-Verbot für Jugendliche wird sehr erfolgreich.
„In 307 Fällen zeichneten Feuerwehrleute Situationen auf, keine einzige dieser Aufnahmen wurde in einer rechtlichen Auseinandersetzung relevant.“
Hä? Ich dachte, man lebt hier so unsicher, wird bei jedem Verlassen des Hauses Opfer einer Gewalttat und so weiter. Haben uns Konservativrechte etwa angelogen?
„Es gilt die Unschuldsvermutung. Das stimmt. Juristisch. Und das darf sich niemals ändern. Aber, mal ganz unjuristisch und von Mann zu Mann: Hören Sie auf, sich hinter diesem Satz zu verstecken!“
Der Fall Collien Fernandes macht uns sprachlos, weil er Dimensionen von entmündigender Gewalt und patriarchalem Besitzdenken zeigt, die für viele von uns vermutlich in ihrem Ausmaß nicht vorstellbar waren.
„Natürlich müssen wir erstmal einsehen, dass der Traum der demokratisierenden Wirkung der Sozialen Medien (…) vorbei ist (…). Aber das bedeutet ja nicht, dass wir damit nicht dennoch etwas anfangen können. (…) Tatsächlich halte ich den Weg, Menschen über gemeinsame Interessen (oder auch ‚Bubbles‘) kennen und schätzen zu lernen, dem früheren Weg des geografischen Zufalls für weit überlegen.“
Johannes Klingelbiel referiert über seinen Blick auf KI. KI sei vor allem Branding und verkaufe einen größtenteils unbelegten Mythos. Wichtiger wäre ein realistischer Blick darauf, was KI eigentlich leistet – und für wen. Lesenswerte Ausgabe des Newsletters.