„Das einzige, das die Fluten überlebt hat, sind einige der geschätzten Ahrweine. Wir nennen sie Flutweine. Unter dem Label #flutwein verkaufen wir diese charakteristischen Flaschen, um den Wiederaufbau zu unterstützen.“
„Und was sieht man da? Einen Kanzlerkandidaten der CDU, dessen operative, kommunikative und gestische Fahrigkeit einem Angst machen muss.“
Wie eigentlich immer ist es gewinnbringend, etwas von Alex zu lesen. So wie das hier.
In der Übergangszone von Profi- zu Amateurfußball läuft spätestens seit Corona einiges schief.
„Auf LinkedIn wird von Algorithmen, den besten Formaten und Hacks gesprochen, aber bei Basics wie dem Teilen von Inhalten, hört das Expertentum schnell auf.“
„Die vergangenen Wochen zeigen, wie wichtig junge Menschen der Regierung sind: gar nicht.“
„Hunderttausenden Followern wie MadeMyDay, Weitergezwitschert, Bin mit dabei bis hin zu Glückwunschkarten-Shops oder Ramsch- und Souvenir-Versandhändler stellt Twitter ein schier unerschöpfliches Reservoir dar, das sich anzapfen und verwerten lässt. Sie fragen nicht nach, klatschen Sprüche auf ihre Produkte und tilgen häufig jeden Hinweis auf die Verfasser:innen oder erschweren zumindest die Rückverfolgung.“
„Eine Stadt, die von Boomern, ihren Eltern und Großeltern für Boomer geschaffen wurde. Und alle, die hier leben, müssen sich damit arrangieren, also selbst zu Boomern werden.“
„Der Verein hätte, wenn er sportlich von Knauer so überzeugt gewesen wäre, dass er dessen Vergangenheit in Kauf nimmt (…), proaktiv kommunizieren können. (…) Stattdessen verspielt der Verein mit den Statements auch nur die Chance auf jene zweite Chance. Die fehlende Sensibilität im Vorgang hinterlässt eine zutiefst verärgerte Fanbasis, eine bloßgestellte CSR-Abteilung im eigenen Verein, deren herausragende Arbeit von der sportlichen Seite mit den Füßen getreten wird, einen Sportvorstand, der mindestens eine unglückliche Figur macht und einen Jugendtrainer, dem man nicht nur die Chance auf einen Neuanfang raubt, sondern der nun noch beschädigter dasteht als zuvor.“
Annette Schwindt erklärt gut und anschaulich, was es mit den WordPress-Blöcken auf sich hat und warum das erst der Anfang ist.
„Cacao y Nada“ darf natürlich Schokolade genannt werden. Ritter Sport behauptet nur etwas anderes und landet damit einen Coup, der sicher bald in Werbefachbüchern aufgeführt wird.
Nachhilfe für alte Säcke wie mich.
Interessant. (via Johannes Klingebiels Newsletter)
„Wer Corona-Tote verhindern will, muss Kontakte reduzieren. Trotzdem wird in Deutschland noch immer über die Tischhöhe im Homeoffice diskutiert.“
3D-Druckvorlagen von Ausstellungsstücken des Smithonian. Für die Wiedervorlage.
Angelika Gifford: "Wir sind nicht mehr das Unternehmen, das wir vor vier Jahren waren" | ZEIT ONLINE
Interview mit der Facebook-Europa-Chefin. Ich bin froh, dass sie gefragt wird, ob sie sich zum Einsteig einem Brainwashing unterziehen musste. Die Antworten klingen stark nach der PR-Abteilung.
André Spiegel über den Unterschied zwischen Links und Rechts (politisch). Zumindest interessant zum Nachdenken. (Und ja, ich bin ein wenig spät dran. Der Text ist vom August 2020.)
„Man muss Dieter Nuhr dankbar sein. Dem ARD-Witzemacher, der sich als Kämpfer gegen den Zeitgeist inszeniert, ist diese Woche eine erstaunliche Vorlage zur Aufklärungsarbeit geglückt“, schreibt Dirk von Gehlen @dvg. Er begründet das dann auch ausführlich.